Gerald Szyszkowitz - Werke: Prosa



MARLOWES ROMEO UND JULIA AUF KRETA

Roman

 

EDITION ROESNER

artesLiteratur

Drama um eine unglaubliche Liebe

Der angesehene Regisseur eines Sommertheaters probt mit seinem Ensemble ROMEO UND JULIA in jener Form, die er für die einzig wahre hält: Nicht Shakespeare, sondern Marlowe schrieb das berühm­teste Liebesdrama! Er hatte auf Kreta eine Liebesaffäre mit Marina - Tochter eines venezianischen Herzogs-, die aber den

adeligen Familieninteressen entgegen­stand und zur Flucht und zum Tod des bildschönen Mädchens führte.

Während sich die These des Regisseurs weiter erhärtet, entwickelt sich bei der Inszenierung um seine Hauptdarstellerin, die just Julia heißt bald ein Gewirr an Gefühlen, das sich zu verselbstständigen droht Die spannenden Dialoge bei den Proben und die immer privater werdenden E-mails verflechten sich schicksalhaft...

 

„Nach seinen ersten beiden Büchern rund um den begnadeten Dramatiker Marlowe als wahren Urheber aller Shakespeare-Stücke, überrascht Szyszkowitz mit dieser

sich auf drei Ebenen angesiedelten geistvollen, mitunter possenhaften Erzählung, oszilliert zwischen Theatergeschichte und erotischen Wirrungen und beschert von der ersten

Seite an einen einzigartigen Lesegenuss!"

Erich Schirhuber

 

Der Hinterbrühler

 


MARLOWE UND DIE GELIEBTE VON LOPE DE VEGA

Roman

 

EDITION ROESNER

artesLiteratur

 

Seit einiger Zeit häufen sich die Hinweise, dass der Autor Christopher Marlowe im Jahr 1593 nicht ermordet wurde, sondern dass er vom Geheimdienst, dem er schon seit seinem Studium in Cambridge selber angehörte, nach Spanien gebracht worden ist. Dort traf er seinen Kollegen Cervantes, der neben seiner Literaturarbeit im Spanischen Geheimdienst tätig war. Die beiden freundeten sich an, und Marlowe übersetzte unter dem Namen Thomas Shelton den Roman DON QUICHOTE als Erster ins Englische. An der Seite seines Kollegen Lope de Vega lernte er dann die berühmte Schauspielerin Micaela de Luján kennen, die er nach einigen Turbulenzen heiratete.

Nach einer abenteuerlichen Fahrt in die Bermudas wurde Marlowe unter dem Decknamen Gregorio de´ Monti Stellvertretender Botschafter in Venedig und vom König von Großbritannien unter dem Namen Toby Matthews geadelt.

 

Hannes Gans, Kultur und Wein

Gerald Schmickl, Wiener Zeitung, 3.,4. Dezember 2016

Thomas Jorda, NÖN 50/2016

Gaby Schätzle, NÖN 02/2017

Wilhelm Seledec, ZUR ZEIT, 9.12.2016

Lieselotte Stalzer, Buchhandlung beim Augarten
Christian Menzel, Der Hinterbrühler

Martin Stankowski, Literarisches Österreich

Dorothea Renckhoff, Musenblätter

Helmut Schönauer, Tiroler Gegenwartsliteratur

Der Hinterbrühler

 


DAS FALSCHE GESICHT

oder

Marlowe ist Shakespeare

Roman

 

EDITION ROESNER

artesLiteratur

 

Christopher Marlowe. der geniale Autor, fällt wegen Freigeisterei in Ungnade, rettet sein Leben, indem er untertaucht. Und will doch seine Stücke aufgeführt sehen.

 

Gerald Szyszkowitz führt kenntnisreich, einfühlsam und pointiert in das London von Elisabeth I., in sein Szenario aus Hofintrige, sexueller Repression, drakonischer Justiz.

Ein spannendes Stück Theatergeschichte wird zum Königsdrama.

 

Edwin Baumgartner, Wiener Zeitung

Mathias Mander

Petra Vock, NÖN

Lesung Krems

Helmuth Schönauer, Bibliotheksnachrichten

Wilhelm Seledec, ZZ

Hannes Gans, Kultur und Wein

Lieselotte Stalzer, Buchhandlung beim Augarten

Peter Pisa, Kurier

Gerald Szyszkowitz, Wiener Zeitung

Heiner Boberski, Raiffeisenzeitung

Johannes Gans, Kultur und Wein

Bastian Conrad

Edwin Baumgartner, Wiener Zeitung, 03.12.2016

 

 


SCHLOSS HUNYADI, TATORT

 

EDITION ROESNER

artesLiteratur

 

Ernst ist das Leben, heiter die Kunst. Wenn aber ein Schauspieler bei der Premiere plötzlich halb tot in seiner Garderobe liegt, wenn sich dem Regisseur, der selbst versucht Licht in das Geschehen zu bringen, menschliche Abgründe auftun, dann gerät das geruhsame Leben in der Provinz selbst zur Tragödie.

 

LINK ZUR BESPRECHUNG Mathias Mander, Literarisches Österreich 2014/2


Szymanski oder Man kann das ganze Fernsehen kaputt machen, aber doch nicht seinen Chef, Roman


AWV Wien Verlag, Wien 2001


Der Fernsehdirektor wird erschossen in seinem Büro aufgefunden...

Ist es ein politischer Mord?

Die Tat eines Ehrgeizigen...?

Oder gibt es doch private Hintergründe?


Mord in Betlehem, Roman


AWV Wien Verlag, Wien 2000


Ein stadtbekannter Antiquitätenhändler wird ermordet. Ebenso das Mitglied einer Pilgergruppe aus dem Österreichischen Hospiz in Jerusalem.

Welche Zusammenhänge gibt es?

Nadja Assad, eine Berichterstatterin für SAT1 in Israel, spürt die Hintergründe auf.

 

 


Mord in Jerusalem, Roman


AWV Wien Verlag, Wien 2000


Wärend für Henry Kissinger im King-David-Hotel in Jerusalem ein Empfang stattfindet, wird in dem Hotel eine Prostituierte ermordet.

Zur selben Zeit fällt Lea Ruby, eine bekannte Schauspielerin, in ihrer Gaderobe im Teatron Jeruschalayim, einem Sprengstoff-Attentat zum Opfer.

Nadja Assad, Berichterstatterin für SAT1 in Israel, versucht die Hintergründe dieser Morde zu erforschen und stößt immer wieder auf Immobilienspekulanten im Kreis um Ministerpräsident Sharon in Ostjerusalem und auf die Patres vom Kloster des Heiligen Stephan.


Mord vor der Klagemauer, Roman


Edition Va Bene, Wien 1999


Vor der Klagemauer wird an einem heißen Tag der CNN-Korrespondent Ari Schwartz erschossen.

Wer schießt an so einem Ort?

Eine seiner Freundinen?

Seine eifersüchtige Frau?

Ein Konkurrent, dem er seit Jahren den Karriereweg blockiert?

Doch nicht die Palästinenser?


Die Lesereise der Katja Thaya, Erzählungen


Edition Va Bene, Wien 1998


Szyszkowitz erzählt mit einer Delikatesse, die an die große Schule der österreichischen Erzählkunst, an Schnitzler etwa, anknüpft.


Anna oder Der Flügelschlag der Freiheit, Roman


Edition Va Bene, Wien 1996


Ein Meister der Erzählkunst

über Glaube und Gefühl:

Ein Novize zwischen

Mann und Frau.


Die Badenweiler oder Nichts wird bleiben von Österreich, Roman


hpt Verlag, Wien 1995


Der Roman "Die Badenweiler oder Nichts wird bleiben von Österreich" handelt von Liebe und Politik.

Das Aktuelle an diesen ungewöhnlichen Liebesgeschichten der drei Frauen Stefanie, Adolfine und Irene - Grossmutter, Mutter und Tochter - sind die Sehnsucht nach den wahren Emotionen, und das Milieu der Nazis, Antinazis und Neonazis.

Die Bomben von Oberwart und Stinatz tauchen in den Geschichten ebenso selbstverständlich auf wie der Führer des Dritten Reiches und Persönlichkeiten aus dem gegenwärtigen öffentlichen Leben.

Szyszkowitz verbindet eine genaue Beobachtungsgabe mit der seltenen Kunst realistischen Erzählens und ironischer Subtilität.


Furlani oder Die Zärtlichkeit des Verrats, Roman


Paul Zsolnay Verlag Wien 1995


Gerald Szyszkowitz vermittelt in diesem Roman ein ganz bestimmtes Lebensgefühl, das sowohl die Zeit (die achtziger Jahre) wie auch die Landschaft ("Wien, diese zwischen den wechselnden Ost- und Westwinden vor sich hinträumenden Stadt") einfängt und widerspiegelt.


Der Vulkan und andere Erzählungen


hpt Verlag, Wien 1994


Die achtzehn in diesem Buch veröffentlichten Erzählungen handeln von Liebe und Politik. Die Helden von Gerald Szyszkowitz sind zwischen dreissig und sechzig, von flüchtigen Beziehungen abhängig, da die festen sich lockern. es geht um Ehen, Trennungen, um Männer, Frauen, Freundinnen und Freunde, um Symbole und Riten des Lebens.

 

 


Lieben wie gedruckt oder Die Herren der Herrengasse, Roman


hpt Verlag, Wien 1993


Als der Buchhändler Franco Furlani mit seiner Frau Hanna und seinen drei Söhnen nach Graz zieht, um die Leitung der wichtigsten Buchhandlung zu übernehmen, begegnet er dort der Ärztin Carla, in die er sich Hals über Kopf verliebt. Carla erwidert seine Liebe, aber auch sie ist nicht frei. Sie will jedoch die Familie Furlani nicht zerstören, und eine heimliche Liaison kommt für sie nicht in Frage. Sie will nicht den schlechten Beispielen unglücklicher Beziehungen aus ihrem Bekanntenkreis folgen.

Carla und Furlani beschliessen, auf ihre Liebe zu verzichten - und obwohl Carla von Furlani ein Kind erwartet, will sie erst einmal Abstand gewinnen und reist zu ihren Eltern nach Triest.

Aber Furlani reist ihr nach...


Der Liebe lange Weile, Roman


hpt Verlag, Wien 1992


Gerald Szyszkowitz erzählt, wie der glückliche Traum eine ewigen Nähe scheinbar abrupt zu Ende geht. Toni und Erich finden zwar schnell neue Partner, kommen aber, hellhörig und verletzlich, nie mehr ganz los voneinander, denn aus der Langeweile ihrer Liebe wird - gerade in der Entfernung - immer erkennbarer die lange Weile ihrer Liebe.


Moritz und Nathalie oder Die Angst vor der Sehnsucht, Roman


hpt Verlag, Wien 1991


Überschattet von den Ereignissen des Sommers 1991 in Slowenien, erleben der blinde Moritz und die junge Journalistin Nathalie aus Laibach ein paar glückliche Augenblicke. Man muß nicht sehen können, um Sehnsucht zu haben und Glück zu empfinden.


Auf der anderen Seite, Roman


hpt Verlag, Wien 1990


Über Nacht gibt es den "Eisernen Vorhang" nicht mehr.

Die Grenzen zum Osten sind offen.

Das ermöglicht unerwartet, frühere Verbindungen wieder aufzunehmen und neue Freundschaften zu schließen.

Vielen ist diese ungewohnte Freiheit eine willkommene Chance, manche aber fühlen sich gar nicht so wohl, wenn es darum geht, mit den neuen Nachbarn ernsthafte Beziehungen einzugehen.


Puntigam oder Die Kunst des Vergessens, Roman


Paul Zsolnay Verlag, Wien 1988


Im Graz des März 1938 scheint eine neue Zeit anzubrechen: Vorbei scheinen die Jahre des Hungers, der Arbeitslosigkeit, des Bürgerkrieges, des Verzweifelns an der Existenzfähigkeit Österreichs.

Gerald Szyszkowitz gelingt es überzeugend, die Lebenswege von Menschen mit völlig diametraler Einstellung zum Zeitgeschehen darzustellen und zu zeigen, daß es nur an der Persönlichkeit des einzelnen liegt, den Stellenwert von Ideologien zu erkennen - oder nicht.


Osterschnee, Roman


Paul Zsolnay Verlag, Wien 1983


"Diese Menschen bewegen sich mit der Leichtigkeit und dem gesellschaftlichen Takt ihrer entfernten Verwandten aus dem "Schwierigen" und dem "Unbestechlichen"."

Die Welt, Hamburg


Seitenwechsel, Roman


Paul Zsolnay Verlag Wien 1982

AWV - Wien Verlag 2002


Mehr als eine glückliche Liebesgeschichte zwischen einem Flüchtling von der anderen Seite des Eisernen Vorhangs und einer verheirateten jungen Frau, die in ihrem Verlangen nach dem gewichtlosen, unirdischen Glück in einen tötlichen Konflikt gerät.


Der Thaya, Roman

 

Paul Zsolnay Verlag Wien 1981

Wien Verlag - AWV Verlag 2001

 

"Der Thaya", altösterreichischer Gutsbesitzer im Waldviertel, einer der reizvollsten Gegenden Österreichs, beobachtet beunruhigt, aber mit großem Interesse, die sozialen und politischen Veränderungen im Grenzland und die erotischen Irrungen und Wirrungen seines Sohnes.


Link zur Kritik in der FAZ vom 13.10.1981